Unsere Mission

Change this
Running System

Die Sportindustrie ist abhängig von toxischen erdölbasierten Kunststoffen, die Mensch und Natur mit Mikroplastik belasten 🛢

Deshalb installieren wir neues Material aus Pflanzen und Rezyklaten, ganzheitliche Kreislauflösungen und ein granulares Transparenz-System ♻️

Algenfasern, Zuckerrohr oder Holzfasern, dazu extrem langlebige Rezyklate. Die Zeit von erdöl-basiertem Plastik ist vorbei. 🌳

Jährlich werden etwa 20 Milliarden Sportschuhe hergestellt, die zusammen 260.000 Tonnen CO2 verursachen 👟

Es mag für viele schwer vorstellbar sein, dass gerade Sport, die schönste Nebensache der Welt, unserem Planeten derart zusetzt. Dabei gibt es bereits Mittel und Wege, die Dinge anders zu machen.

Das Magazin Runner‘s World hatte einst die Klimabilanz einer statistisch durchschnittlichen laufbegeisterten Person pro Jahr erfasst: 3 Paar Laufsocken (40 kg CO2), 3 Paar Laufschuhe (215 kg CO2), 2 Laufshorts (50 kg CO2), 1 Tights (35 kg CO2), 1 Laufshirt (25 kg CO2), 1 Waschladung die Woche (120 kg CO2). Das Ergebnis sind etwa 485 kg CO2, die Läuferinnen und Läufer so verursachen.

Auch die Sportmarken, als eigentliche Erzeuger dieser Emissionen, tun wenig dafür, um ihren ökologischen Fußabdruck zu minimieren. Im Gegenteil. Gerade Lauf- und Fitness-Equipment boomt. Die großen Brands brechen Umsatzrekord nach Umsatzrekord. 20 Milliarden Sportschuhe sollen jährlich verkauft werden. Höchstens 3 bis 4 % davon, meistens eher Sneaker, können ansatzweise behaupten, einem nachhaltig ausgerichteten Konzept zu folgen. Das eigentliche Portfolio setzt weiter auf konventionelle Produkte.

Hinter sich aufräumen wollen nur die allerwenigsten Unternehmen. Denn eine systematische Umstellung auf mehr pflanzenbasierte oder recycelte Materialien oder die Installation echter Kreislaufprozesse würde Profite in Millionen-, wenn nicht sogar Milliarden-Höhe kosten. Überhaupt machen es sich die meisten Sportmarken gerne einfach. Weil recycelte Materialien zwar energieeffizienter und umweltschonender, dafür aber teurer sind, werden bis heute gerade mal etwas über 10 % aller Kunststoffe in der Textilindustrie aus wiederverwertetem Material hergestellt. Die meisten Plastikprodukte, Schuhe oder Funktionsshirts etwa, werden am Ende entweder verbrannt oder landen auf Mülldeponien, vorzugsweise in den ärmsten Ländern der Welt.

Doch tatsächlich erfolgt die Verschmutzung von Boden und Wasser nicht nur durch übliche Abfallprodukte. Insbesondere Kunststoff-Textilien, die regelmäßig gewaschen werden, sondern bei jedem Waschgang winzige Mikroplastik-Partikel ab. Diese können von handelsüblichen Filtern nicht aufgefangen werden und landen so in Flüssen, Seen und Meeren. Schätzungen zufolge treiben in den Ozeanen bereits 500.000 Tonnen derartiger Plastikteilchen umher - ungewolltes Fischfutter, das später auch in unserem Verdauungstrakt landet. Eine Kreditkarte an Plastik verspeist der erwachsene Mensch pro Woche.

Was wir anders machen

Alternatives Material

Alternatives Material

Erdölbasierte Kunststoffe wie Polyester oder Nylon ersetzen wir mit pflanzenbasierten Alternativen wie Algen oder Zuckerrohr.
Kreislaufwirtschaft

Kreislaufwirtschaft

Unser Repair, Reuse & Recycle Programm hat eine konkrete Lösung für jedes Stadium eines Produktlebens, inklusive Entsorgung oder Wiederverwertung.
Echte Transparenz

Echte Transparenz

Kundinnen und Kunden erfahren über einen Produktpass jedes Detail. Vom ökologischen Fußabdruck bis zur detaillierten Lieferkette.
WINQS Runner

Klimaschutz

Der CO2-Fußabdruck aller unserer Produkte wird von unserem Partner Arbor detailliert vermessen und über einen Link öffentlich gemacht.

Es wäre also dringend Zeit, sich diesem Problem zu stellen und die Art und Weise, wie etwa Laufschuhe oder Sportshirts hergestellt werden, zu verändern. Statt dessen erreicht die Kreativität der meisten Marketing-Abteilungen beim Greenwashing ganz neue Dimensionen. Die beliebtesten Tricks etablierter Marken sind etwa einzelne „grüne“ Produkte oder Kollektionen, die zwar umfassend beworben werden, in den eigentlichen Absätzen der Unternehmen aber bewusst nur eine symbolische Rolle spielen.

Andere versprechen in zwanzig Jahren klimaneutral zu sein (was heute niemand widerlegen kann), bezeichnen ihre Produkte irreführend als „nachhaltig“ oder „recycelt“, oder erzählen von umfassenden Kampagnen zum Schutz von Regenwäldern oder südkalifornischen Ameisenbären, die lediglich von der seit Jahrzehnten unveränderten Art und Weise zu funktionieren, ablenken sollen.

Tatsächlich war die Sport- und Running-Industrie lange von synthetischen Materialien abhängig gewesen und auch heute sind sie noch nicht überall komplett ersetzbar. Die Möglichkeiten sind mittlerweile aber viel umfassender, werden des Profits wegen aber trotzdem nicht genutzt. Und eben das ändert WINQS.

Aus Erfahrung wissen wir, dass Athletinnen und Athleten nicht bereit sind, Kompromisse einzugehen. Nachhaltigkeit alleine ist deshalb nur selten der Grund, einen Laufschuh oder ein Sportshirt zu kaufen. Was aber, wenn die Funktionen des Produkts, Langlebigkeit etwa, Hautverträglichkeit oder Allzwecktauglichkeit, eng mit dem ökologischen Anspruch der Marke verwoben sind?

Genau deshalb entwickeln wir Laufschuhe wie den Everfly™, die nicht nur 80 % weniger neue erdölbasierte Kunststoffe benötigen, sondern bis zu viermal länger optimal dämpfen als konventionelle Modelle. Wir stellen Lauftextilien aus Eukalyptus oder Zuckerrohr her, dank Molekularen Recyclings ohne Qualitätsverlust erneuerbar, gleichzeitig aber deutlich hautschonender und angenehmer zu tragen als Polyester- oder Nylon-Plastik.

Außerdem verfügen wir über eigene Partner, die etwa die Zerlegung und Neuverwertung unserer Laufschuhe oder Textilien übernehmen. Und wir bieten über individuelle QR-Codes radikale Transparenz bei unserer Lieferkette, auch zur Sicherstellung fairer Arbeitsbedingungen.

Zugegeben, weder Athletinnen und Athleten noch der Fachhandel hatten bislang echte Alternativen zu den etablierten Traditionsmarken. Doch diese Zeiten sind nun vorbei.